In den 1980er Jahren gehörte die aus Erfurt stammende Cornelia Sirch zu den überragenden Rückenschwimmerinnen. Dreimal gewann sie bei Europameisterschaften den Titel über 200 m, zweimal fischte sie über die gleiche Strecke bei Weltmeisterschaften Gold aus dem Wasser. Doch beim olympischen Finale 1988 in Seoul konnte sie die sich selbst gesetzten Erwartungen nicht erfüllen. Nach der Hälfte des Finals klar in Führung liegend, erreichte sie am Ende nur Platz drei. Erfolge feierte die Erfurterin, die wie alle Vertreter des DDR-Schwimmsports immer wieder mit Dopingvorwürfen konfrontiert wurde, ebenso als Lagenschwimmerin (EM-Gold 1987) sowie mit den DDR-Freistilstaffeln (EM-Gold 1983).
Laufbahn
Begabung für die Rückenlage Bereits im Kindergartenalter machte Cornelia Sirch mit dem Wasser Bekanntschaft. "Das Schwimmen erlernte ich mit fünf Jahren. Meine Eltern arbeiteten damals im Erfurter Nordbad in der Gaststätte. Da lag es auf der Hand, dass ich immer draußen war", erzählte sie. Ihren ersten Wettkampf bestritt sie 1977 ...